Aya Cissoko

Aya Cissoko

Aya Cissoko wurde 1978 in Frankreich geboren, nachdem ihre Eltern  Anfang der 1970er Jahre aus Mali nach Frankreich gekommen waren. 1986 kamen ihr Vater und ihre Schwester bei einem Brandanschlag in Paris ums Leben. Sie entdeckte das Boxen für sich als Rückzugsort und wurde 2006 Amateur-Boxweltmeisterin. Ein Bruch der Wirbelsäule beendete 2010 ihre Boxkarriere. 2011 veröffentlichte sie (zusammen mit Marie Desplechin) ihr erstes Buch, danbé, das unter dem Titel Wohin ich gehe verfilmt wurde. Sie studierte Politikwissenschaft am Institut d’études politiques in Paris. 2016 erschien ihr zweites Buch n’ba, 2017 ins Deutsche übersetzt unter dem Titel Ma. 2023 folgte Kein Kind von Nichts und Niemand – ein Brief an ihre Tochter, in dem sie einmal mehr die Stimme erhebt gegen Diskriminierung und Rassismus. Aya Cissoko lebt in Paris.



Als Autorin

Kurt Wolff-Stiftung
Wir unterstützen die Arbeit der Kurt Wolff Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene: www.Kurt-Wolff-Stiftung.de
Preisträger Deutscher Verlagspreis 2019
Preisträger Deutscher Verlagspreis 2020
Preisträger Deutscher Verlagspreis 2022
Preisträger Deutscher Verlagspreis 2023