Gips Bronze Kunst

Teil 2

152 Seiten,
Erscheinungsjahr: 2019 | ISBN: 978-3-88423-610-9

19,80 EUR inkl. 7% gesetzl. MWSt

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Über dieses Buch

Im Katalogbuch Gips Bronze Kunst Teil 2 werden fünf Künstlerinnen vorgestellt, die mit Gips und/oder Bronze arbeiten.

Birgit Feil kreiert aus Kunststoff oder Beton zeitgenössische Menschenbilder, wie sie uns im Straßenbild begegnen. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind Tonmodelle, deren Negativform aus Gips die Künstlerin in Acrystal, Beton oder Bronze ausgießt. Statt die Götter im Olymp repräsentieren ihre Figuren unser tägliches Umfeld. Annette Meincke-Nagys Köpfe, Büsten, sitzende und stehende Ganzfiguren aus Papiermaché mit feiner, leicht sandiger Oberflächentextur ziehen aufgrund ihrer Attraktivität die Blicke an: Sie sind eine Hommage an die Schönheit und Würde menschlicher Physiognomie. Gleichzeitig umgibt diese Plastiken eine geheimnisvolle Aura. Die Bildhauerin Yvonne Roeb erstellt in aufwändigen handwerklichen Verfahren aus verschiedenen Materialien wie Gips, Wachs, Bauschaum, Thermoplast, Acrystal, Metall und Pigmenten faszinierende Objekte, die an menschliche Körperteile, Tiere, Mineralien und Pflanzen erinnern. Ihre skulpturalen Kleinode inszeniert die Künstlerin auf eigens angefertigten Tischen. Silvia Schreiber fertigt Gipsabgüsse von Tonmodellen. Anstelle von Bronze oder Kunststoff formt sie diese mit angefeuchtetem, farbigem Japanpapier ab und verklebt die Papierstreifen in der Form. Ihre leichtgewichtigen Papierskulpturen präsentiert die Künstlerin in selbst gebauten Boxen aus PVC-Hartfolie als 'Raum im Raum'. Die verschiedenen Abformungen stapelt sie zu Installationen. Daneben werden bisher nicht gezeigte Frühwerke präsentiert. Im Mittelpunkt von Caro Suerkempers Werk steht die weibliche Figur, bekleidet oder nackt, allein oder zu mehreren, in ekstatischer Verdrehung und emotionaler Durchdringung. Prototypisch hierfür ist die 2017 entstandene Gruppe vier selbstvergessener, verzückter Tänzerinnen aus schwerer Bronze: StilleJungFern I-IV. Die Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung Gips Bronze Kunst in der Neuen Galerie des Haus Beda, 24. März bis 30. Juni 2019.

Autor

Ute Bopp-Schumacher studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Volkswirtschaftslehre und promovierte über Bankenarchitektur. Sie ist freiberuflich tätig. Seit 1993 betreut sie die Kunstsammlung der Deutschen Bank Luxembourg als Kuratorin und schrieb Kataloge über diese Sammlung und Architektur. Seit 2009 kuratiert sie darüber hinaus jährlich zwei bis drei Ausstellungen für zeitgenössische Kunst im Auftrag der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung in Bitburg.

Herausgeber

Dr. Hanns Simon gründete die nach ihm benannte Stiftung anlässlich seines 60. Geburtstages im Jahr 1968. In den Jahren 1974-1976 entstand mit Mitteln der Stiftung in Bitburg, der Heimatstadt Simons, das Kulturhaus Beda.

Herausgeber

Ute Bopp-Schumacher studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Volkswirtschaftslehre und promovierte über Bankenarchitektur. Sie ist freiberuflich tätig. Seit 1993 betreut sie die Kunstsammlung der Deutschen Bank Luxembourg als Kuratorin und schrieb Kataloge über diese Sammlung und Architektur. Seit 2009 kuratiert sie darüber hinaus jährlich zwei bis drei Ausstellungen für zeitgenössische Kunst im Auftrag der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung in Bitburg.