Zäsur. Kunst trifft Zeitgeschehen

96 Seiten, Klappenbroschur
Erscheinungsjahr: 2018 | ISBN: 978-3-88423-587-4

19,80 EUR inkl. 7% gesetzl. MWSt

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Über dieses Buch

Im Frühjahr 2016 verwandelte eine Gruppe von Künstlern und Künstlerinnen, aus dem Berufsverband Bildender Künstler Heidelberg und eine Gast-Künstlerin aus Ulm, Zäune, streute Asche aus, installierte Skulpturen, Fahnen und andere Objekte, hängte Bilder auf und bemalte Zimmerwände: es entstand die Kunstausstellung »Zäsur« in der Kommandantenvilla und dem sie umgebenden Park des ehemaligen Headquarters der US-Amerikaner in Heidelberg.

Zäsur in der Geschichte Heidelbergs: Kein sanfter Umwandlungsprozess, sondern ein scharfkantiger Übergang von langjähriger militärischer Nutzung zur zivilen Neubelebung und »In-Besitz-Nahme«, den die von Grete Werner-Wesner eingeladenen Künstler und Künstlerinnen aktiv mit Hilfe der Kunst gestalten und reflektieren wollten. Es sollten Akzente gesetzt werden, Akzente für eine große Neuordnung von städtischem Raum, die es so noch nie in Heidelberg gegeben hatte. Die künstlerischen Interventionen könnte man auch als Teil einer Art notwendigen Initiation verstehen, den Beginn einer ganz neuen Phase in der Geschichte der Stadt markierend. Die Publikation Kunst trifft Zeitgeschehen soll die Ausstellung selbst und zum anderen die Vergangenheit dieses Ortes, sowie seine zukünftigen Entwicklungen dokumentieren, die Bedeutung des geschichtsträchtigen Ortes für Heidelberg und seine fast revolutionären temporären Verwandlungsprozesse sollen damit gewürdigt und reflektiert werden.

Herausgeber

Grete Werner-Wesner, 1935 in Stuttgart geboren, studierte freie und angewandte Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Willi Baumeister. Vielfache Beteiligung an Ausstellungen und gemeinschaftlichen Kunstaktionen in der Natur, in und am Neckar, sowie im städtischen Raum. Gestaltung von Gemeinschaftsbildern mit Schulklassen. Sie erhielt Preise bei Wettbewerben und für Kunst am Bau – Ausführungen. Grete Werner-Wesner lebt und arbeitet seit 2003 in Heidelberg, sie initiierte und kuratierte die der Publikation zugrunde liegende Ausstellung „Zäsur“.

Anna Debora Zimmermann studierte Archäologie, Ethnologie und Religionswissenschaften in Heidelberg und Berlin. Sie graduierte in Expressive Arts am Tamalpa Institute in Kalifornien und performte mit G Hoffmann Soto in San Francisco. Studium Bildende Kunst an der Freien Kunstakademie Mannheim bei Barbara Hindahl und Michael Witlatschil. Anna Debora Zimmermann lebt und arbeitet als freie Künstlerin und Lyrikerin in Heidelberg mit deutschlandweiter Ausstellungstätigkeit. Künstlerische und organisatorische Beteiligung am Ausstellungsprojekt „Zäsur“.