Das Buch Nero
Herausgeber: Oleg Jurjew

Das Buch Nero

Festschrift für einen Dienstkater

64 Seiten, Format: 14 x 22 cm, gebunden, bibliophile Ausgabe
Erscheinungsjahr: 2009 | ISBN: 978-3-88423-328-3

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Über dieses Buch

Es heißt, jede Katze habe drei Namen: einen trivialen Rufnamen, einen besonders schönen, sehr seltenen Namen und – drittens – einen geheimen Namen, den nur die Katze selbst kennt.

27 mit dem Künstlerhaus Edenkoben verbundene Dichter, darunter Hans Bender, Uwe Kolbe, Marion Poschmann, Monika Rinck, nähern sich auf unterschiedliche, sehr persönliche Art dem dritten Namen Neros, des Dienstkaters im Künstlerhaus. Mit Beiträgen von Arnfrid Astel, Hans Bender, Michael Buselmeier, Hugo Dittberner, Róza Domascyna, Kurt Drawert, Elke Erb, Dorothea Grünzweig, Ludwig Harig, Oleg Jurjew, Volker Kaminski, Wulf Kirsten, Uwe Kolbe, Gregor Laschen, Werner Laubscher, Kito Lorenc, Marion Poschmann, Monika Rinck, Ulrike Almut Sandig, Ulf Stolterfoht, Brigitte Struzyk, Ralf Thenior, Hans Thill, Jan Wagner, Gabriele Weingartner. Als der im Künstlerhaus Edenkoben aufgewachsene Kater Nero sieben Jahre alt wurde (bekanntlich sind Katzen sieben-bezogene Kreaturen), haben sich seine Freunde, man könnte auch sagen: seine Stipendiaten, angespornt von dem russischen Schriftsteller Oleg Jurjew, dafür ausgesprochen, dem Jubilar und dem Lesepublikum eine Festschrift zu präsentieren, als Zeichen der Anerkennung der tierischen Verdienste um die künstlerische und insbesondere literarische Entwicklung der Südlichen Weinstrasse, des großzügigen Landes Rheinland-Pfalz und der Bundesrepublik Deutschland.

»Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil« 2010 für Oleg Jurjew

Der in Leningrad geborene Oleg Jurjew erhält den diesjährigen Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil, der in jedem dritten Jahr vergeben wird und mit 15000 Euro dotiert ist. Aus der Begründung der Jury: »Jurjews in Deutschland geschriebene russische Romane zeichnen sich durch ein hohes poetisches Potenzial aus, das den grotesken Humor eines Nikolai Gogol mit der Kühnheit der St. Petersburger Avantgarde vereint. Er bewahrt Aspekte jüdischer Identität, indem er sie durch Sprache neu erschafft.«
Der Preis wird am 26. Oktober 2010 in Heidelberg verliehen.

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Herausgeber

Oleg Jurjew, geboren 1959 in Leningrad, lebt seit 1991 in Deutschland. Zahlreiche Veröffentlichungen in russischsprachigen Periodika, Lyrikbänder, Prosabücher, ein Buch mit Theaterstücken. Seine Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt, die Theaterstücke in vielen Ländern inszeniert. In Deutschland wurden drei Theaterstücke inszeniert und sieben Prosabücher von Oleg Jurjew veröffentlicht (zuletzt: „Die russische Fracht“, 2009 beim Suhrkamp Verlag). Publiziert Gedichte, Prosa und Essays in renommierten deutschsprachigen Zeitschriften, hat eigene Kolumne in Der Tagesspiegel (Jurjew Klassiker). 2010 wurde an Oleg Jurjew der Hilde-Domin-Preis der Stadt Heidelberg verliehen. Schreibt auf Russisch und Deutsch. Lebt als freier Autor in Frankfurt am Main.