Atem holen

Atem holen

Essays
64 Seiten, Format: 14 x 22 cm, gebunden, bibliophile Ausgabe
Erscheinungsjahr: 2006 | ISBN: 978-3-88423-271-2

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Über dieses Buch

Zahlreiche Autoren des 20. Jahrhunderts waren von Aufzeichnungen als poetischer Grundform der Literatur fasziniert. Hugo Dittberner verfolgt in seinen Essays feinsinnig und kenntnisreich ihre Spur bei Elias Canetti, Hans Bender, Walter Helmut Fritz, Jürgen Becker, Botho Strauß und Peter Handke.

Die Spannung zwischen der formalen Bescheidung und der Konzentration des Schreibens auf ein paar Sätze ist charakteristisch für Aufzeichnungen, Notate. Ihre Lebendigkeit und Dichte bringen eine ständig sich erneuernde Gebärde des Anfangens hervor, das vielen Lesern mehr Vergnügen bereitet als das Wettrennen in Formen oder deren lustvolle Sprengung. Eine eigene Schule der Zeugenschaft und der Poesie wird versucht, ein sich erneuerndes Buchstabieren; den Satz, der belebt; die Formulierung, die bleibt – jedenfalls eine Übung der Muße oder doch wenigstens der Faulheit, der Faulheit einer herrlichen Freiheit allerdings.

Autor

Hugo Dittberner, geboren 1944, lebt in Echte. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.: Versuch zu rühmen. Über Autoren und Bücher(1999) und Morgenübungen. Gedichte(2000)