Drei Leben und eine Sekunde

Drei Leben und eine Sekunde

Ein Fall

48 Seiten, Format: 14 x 22 cm, gebunden
Erscheinungsjahr: 2004 | ISBN: 978-3-88423-220-0

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Über dieses Buch

Ein kleiner Roman in Sequenzen, geschrieben in knappen, lakonischen, (selbst-)ironischen Sätzen, auf eine diskrete und hintersinnige Weise autobiographisch.

Es geht ums Altwerden, wirkliche und eingebildete Krankheiten, Neurosen, Psychosen … Der, dessen »Fall« sich hier abspielt, heißt Kaspar, ein Literat, der – bevor er in die Anstalt kam – Vorträge im Radio über Rimbaud und Trakl hielt. In scheinbar zusammenhangloser Folge äußern sich verschiedene wiederkehrende Stimmen, die ihre Ansichten über Kaspar zu Protokoll geben: ein »Ich« (als Patient von wechselnden Ärzten), ein »Er« (als Patient in der Psychiatrie), die Tochter, die geschiedene Frau, die Freundin Ilona, der Freund Wilhelm, der jüngere Bruder. Drei Leben und eine Sekunde ist eine Geschichte, die sich nicht an chronologische Abfolgen hält, voller überraschender Wendungen und mit trockenem Humor.

Autor

Rolf Haufs, geboren 1935 in Düsseldorf, lebte seit 1960 in Berlin. Er arbeitete zunächst als Exportkaufmann, seit 1972 als Literaturredakteur beim Rundfunk, sowie als freier Lyriker, Roman- und Kinderbuch-Autor. Zuletzt erschienen »Aufgehobene Briefe« (Gedichte, 2001) und »Ebene der Fluß« (Gedichte, 2002). Rolf Haufs erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. 1990 den Friedrich-Hölderlin-Preis und 2003 den Peter-Huchel-Preis. Er starb am 26. Juli 2013 in Berlin.