Der schöne Heilige

Der schöne Heilige

Mit einem Nachwort von François Martinet
192 Seiten, Format: 12 x 20 cm, gebunden mit Schutzumschlag
Erscheinungsjahr: 1992 | ISBN: 978-3-88423-074-9

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Über dieses Buch

In seinem ersten Roman erzählt Philippe Soupault die Geschichte einer eigenartigen Freundschaft zwischen Jean X und Philippe Soupault, auf der Suche nach Abenteuern, gesellschaftlichem Erfolg, dem Sinn des Lebens.

Abwechselnd aus der Perspektive beider Protagonisten geschildert, weist dieser Roman ein Stimmenvielfalt auf, die ihresgleichen sucht. Surreale Poesie und verzweifelte Selbstanalyse, die leisen Töne der Beschreibung, die klamaukhaften der Satire und die Präzision reflexiver Passagen drängen sich auf engstem Raum zusammen. « ... ein literarisch exzellenter Hilferuf eines Mannes mit vielen Talenten und wenig Leidenschaften ...« (Frankfurter Rundschau)

Autor

Philippe Soupault wurde am 2. August 1897 in Chaville bei Paris geboren. Über Guillaume Apollinaire lernte er 1917 André Breton kennen. Zusammen mit André Breton und Louis Aragon war er Initiator der surrealistischen Bewegung, entzog sich jedoch schon bald deren Gruppenzwang, um eigene Wege zu gehen. Er wurde Verleger und Herausgeber von Zeitschriften. In den dreißiger und vierziger Jahren arbeitete Soupault als Journalist, später war er UNESCO-Beauftragter und Radio-Produzent. Am 12. März 1990 starb er zweiundneunzigjährig in Paris. Seit 1981 publiziert der Verlag eine Soupault-Werkausgabe.

Übersetzung

Hans Thill, geboren 1954 in Baden-Baden, lebt seit 1974 in Heidelberg als Lyriker und Übersetzer. Peter-Huchel-Preis 2004. Mitbegründer des Verlags Das Wunderhorn. Leiter der jährlichen Übersetzer-Werkstatt »Poesie der Nachbarn. Dichter übersetzen Dichter« und Herausgeber der gleichnamigen Reihe. Mitherausgeber der »Reihe P«. Im September 2010 wird Hans Thill künstlerischer Leiter des Künstlerhaus Edenkoben.