Die Reise des Horace Pirouelle

Die Reise des Horace Pirouelle

82 Seiten, Format: 12 x 20 cm, gebunden mit Schutzumschlag
Erscheinungsjahr: 1992 | ISBN: 978-3-88423-053-4

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Über dieses Buch

Soupaults Kurzroman über die Erlebnisse des Negers Pirouelle auf Grönland: Dort lebt er mit den Eskimos, erlernt deren Sitten und Gebräuche, ihre Sprache. Ethnologie als poetischer Akt eines Bohemiens - eine surrealistische Phantasie aus Zeiten, als das Reisen noch ein Abenteuer war.

Konzipiert bereits 1917, erschien eine gedruckte Fassung dieses Buchs erst im Jahr 1925. Der vorliegende Band ist die erste ins Deutsche übersetzte Fassung des französischen Originaltextes.

Autor

Philippe Soupault wurde am 2. August 1897 in Chaville bei Paris geboren. Über Guillaume Apollinaire lernte er 1917 André Breton kennen. Zusammen mit André Breton und Louis Aragon war er Initiator der surrealistischen Bewegung, entzog sich jedoch schon bald deren Gruppenzwang, um eigene Wege zu gehen. Er wurde Verleger und Herausgeber von Zeitschriften. In den dreißiger und vierziger Jahren arbeitete Soupault als Journalist, später war er UNESCO-Beauftragter und Radio-Produzent. Am 12. März 1990 starb er zweiundneunzigjährig in Paris. Seit 1981 publiziert der Verlag eine Soupault-Werkausgabe.

Übersetzung

Manfred Metzner lebt als Verleger und Rechtsanwalt in Heidelberg. Er ist Herausgeber der Philippe-Soupault-Werkausgabe und des fotografischen Werks von Ré Soupault.